Laughing Buddha â Woche 22 | BlĂźtewoche 7
Diese Woche stand ganz klar unter dem Motto: ZurĂźck zu den Wurzeln â beziehungsweise zurĂźck zu Hesi. đ
Nachdem sich die Probleme mit dem Green House Feeding inzwischen lange genug durch den Grow gezogen haben und ich bei meinen Autos ein sehr ähnliches Bild gesehen habe, ist fĂźr mich die Sache mittlerweile ziemlich eindeutig. Unter meinen Bedingungen scheint das Zeug einfach nicht schnell genug verfĂźgbar zu werden. Die Buddha hat zwar ordentlich Futter im Topf, aber offenbar nicht dann, wenn sie es braucht. FĂźr mich war damit endgĂźltig Schluss mit dem Experiment â Hesi kommt zurĂźck ins Spiel.
Beim GieĂen war zuletzt durch unsere Renovierung auĂerdem etwas der Rhythmus durcheinander geraten. Eigentlich hatte ich den 45 Liter-Topf mit täglich etwa 5â6 Litern ziemlich gut im Griff. Diese Woche bekam sie dann wieder eine ordentliche Ladung und der Bodensensor zeigte schĂśn, wie sich das Wasser anschlieĂend im Topf verteilt hat. Direkt nach dem GieĂen war die obere Zone erwartungsgemäà deutlich feuchter, einige Stunden später hatte sich das Ganze wesentlich gleichmäĂiger nach unten verteilt. Auch der gemessene EC im Substrat ist nach der Hesi-Gabe etwas angestiegen â genau das wollte ich erstmal sehen.
Und trotz des ziemlich mitgenommenen Blattkleids macht die Buddha einfach weiter. đ
Von oben sieht das Dach inzwischen zwar ziemlich hell aus und gerade weiter unten verabschiedet sich einiges an Laub, aber die Blßten erzählen eine ganz andere Geschichte.
Die Colas legen sichtbar weiter zu. Mittlerweile stehen Ăźber die komplette Fläche unzählige kleine und grĂśĂere TĂźrme, viele davon schĂśn kompakt und ordentlich mit Harz Ăźberzogen. Gerade aus niedriger Perspektive sieht man inzwischen richtig gut, wie weit die Buds teilweise am Trieb herunterreichen. Einige der grĂśĂeren Colas entwickeln sich langsam zu richtig schĂśnen Kloppern. đ¤¤
Was mich dabei momentan am meisten beruhigt: Die Pflanze wirkt trotz ihrer Vorgeschichte nicht so, als wĂźrde sie gerade zusammenbrechen. Die verbliebene Blattmasse arbeitet, die Buds entwickeln sich weiter und Ăźber das gesamte 120Ă120-GerĂźst ist weiterhin ordentlich Leben vorhanden. Nach all dem Theater der vergangenen Wochen hätte das definitiv auch anders aussehen kĂśnnen.
Damit ist meine Aufgabe fßr die nächsten Wochen eigentlich ziemlich simpel: Nicht mehr experimentieren. Bewässerung wieder sauber im Rhythmus halten, mit Hesi kontrolliert weiterfßttern und die Buddha mÜglichst stÜrungsfrei ihren Job machen lassen.
Denn auch wenn sie vielleicht keinen SchĂśnheitspreis mehr fĂźr ihr Laub gewinnt â beim Blick zwischen die Netze wird langsam ziemlich deutlich, wofĂźr die ganze Arbeit draufgegangen ist. đ
Eine Pflanze. 45 Liter. 120Ă120 cm. Und mittlerweile ein verdammter kleiner Wald aus Buds. đłđ
Mal schauen, wie fett die TĂźrmchen in den nächsten Wochen noch werden. đ¤