Laughing Buddha â Woche 20 | BlĂŒtewoche 5
BlĂŒtewoche 5 war deutlich angenehmer als die Wochen davor. Die Probleme an den BlĂ€ttern sind zwar weiterhin sichtbar, aber zumindest scheint die Situation momentan nicht weiter zu eskalieren.
Die bereits aufgehellten BlĂ€tter bleiben natĂŒrlich hell und auch die vorhandenen rostbraunen Punkte verschwinden nicht wieder. Was mir diese Woche aber deutlich wichtiger ist: Neue Flecken sind praktisch nicht dazugekommen.
Ob die Chlorose komplett gestoppt ist, möchte ich noch nicht behaupten. DafĂŒr beobachte ich sie lieber noch ein paar Tage. Aber zumindest wirkt die Entwicklung momentan wesentlich ruhiger.
Ein groĂer Unterschied zu den vergangenen Wochen ist das Wetter. DrauĂen hat es deutlich abgekĂŒhlt und das merkt man sofort auf dem Dachboden.
Unter Licht lag das Klima zuletzt beispielsweise bei ungefÀhr:
24 °C / 54 % rF / VPD 1,37 kPa / ca. 890 PPFD
Das ist momentan ziemlich genau die Richtung, die ich haben möchte.
Ob die Kombination aus hohen Temperaturen, niedriger Luftfeuchtigkeit und hoher Lichtbelastung tatsĂ€chlich die Ursache fĂŒr die Blattprobleme war, wird sich jetzt langsam zeigen. Im Moment spricht zumindest einiges dafĂŒr.
Der Bodensensor hat mich verarscht
Beim GieĂen gab es diese Woche noch eine kleine Ăberraschung.
Nachdem ich einmal einen Tag nicht zum GieĂen gekommen war, gab es am nĂ€chsten Vormittag zunĂ€chst 5 Liter. Die Bodenfeuchte fiel danach ĂŒberraschend schnell wieder ab und zeitweise sah es so aus, als wĂŒrde die Buddha absurd viel Wasser verbrauchen.
SpÀter stellte sich allerdings heraus, dass einer der beiden Bodensensoren vermutlich beim Arbeiten an der Pflanze etwas verrutscht war.
Nachdem ich ihn neu gesteckt hatte, sprang der Wert direkt von ungefÀhr 25 % auf rund 40 %.
Damit ergab das Ganze plötzlich wesentlich mehr Sinn. đ
Am folgenden Tag bekam sie insgesamt 9 Liter, aufgeteilt auf 4,5 Liter morgens und nochmal 4,5 Liter abends.
Seitdem beobachte ich die beiden Sensoren wieder etwas genauer, bevor ich mich nur auf einen einzelnen Wert verlasse.
Jetzt passiert endlich das Interessante
WĂ€hrend ich weiterhin die BlĂ€tter beobachte, macht die Buddha einfach das, was sie in BlĂŒtewoche 5 machen soll:
Sie baut Buds.
Und der Unterschied innerhalb dieser Woche ist inzwischen ziemlich deutlich.
Die einzelnen BlĂŒtenstĂ€nde werden sichtbar dicker und beginnen zunehmend miteinander zu verschmelzen. Gerade an den gröĂeren Tops entsteht langsam eine richtige zusammenhĂ€ngende Cola.
Als GröĂenvergleich musste diese Woche sogar ein Feuerzeug herhalten.
Besonders schön ist, dass nicht nur ein paar einzelne Spitzen gut aussehen. Ăber die komplette FlĂ€che verteilt stehen inzwischen sehr viele brauchbare Buds.
Auch entlang der lĂ€ngeren Triebe sitzen unterhalb der Tops weitere BlĂŒtenstĂ€nde, die zunehmend an Volumen gewinnen.
Harz gibt es jedenfalls genug
Die Harzproduktion gefÀllt mir inzwischen richtig gut.
Die Sugar Leaves sind teilweise stark mit Trichomen ĂŒberzogen und auf den Nahaufnahmen sieht man schon sehr schön, wie dicht die OberflĂ€che inzwischen besetzt ist.
Gleichzeitig sind weiterhin sehr viele frische weiĂe Stigmen vorhanden.
Das heiĂt fĂŒr mich vor allem:
Da kommt noch einiges.
Einige Buds wirken bereits ziemlich kompakt, wĂ€hrend andere momentan noch deutlich mehr in die Höhe bzw. nach auĂen bauen.
Gerade deshalb dĂŒrfte der Zeitraffer dieser Woche interessant werden. Beim tĂ€glichen Reinschauen nimmt man die VerĂ€nderungen kaum wahr, aber im direkten Vergleich sollte man den Zuwachs an BlĂŒtenmasse ziemlich deutlich sehen.
Fazit
BlĂŒtewoche 5 war fĂŒr mich vor allem eine Woche der Stabilisierung.
Die Blattprobleme sind noch sichtbar, aber zumindest die rostigen Flecken scheinen momentan nicht weiter zuzunehmen. Gleichzeitig sind die Temperaturen deutlich angenehmer geworden und das gesamte Klima lÀuft dadurch wesentlich entspannter.
Und wÀhrend ich noch versuche herauszufinden, ob die Stress-Theorie wirklich stimmt, liefert die Buddha bereits die deutlichste positive Nachricht selbst:
Die Buds werden sichtbar fetter. đ
Genau darauf soll der Fokus jetzt liegen.
Wenn sie in BW6 genauso weiterbaut wie in dieser Woche, dĂŒrfte der Zeitraffer langsam richtig SpaĂ machen.